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Microsoft kündigt harten Wettbewerb im Handymarkt an

Vorabmeldung der Ausgabe Nr. 40 vom 30. September 2010

Der Eigenkapitalbedarf der deutschen Banken durch die neuen Eigenkapitalregeln von Basel III ist nach Informationen der Wochenzeitung DIE ZEIT höher als bisher vermutet. Nach Modellrechnungen der Bundesbank für die zehn größten Kreditinstitute fällt bei diesen bis 2019 ein Kapitalbedarf von 90 Milliarden Euro an. Davon können sie den Schätzungen zufolge 40 Milliarden durch die Einbehaltung von Gewinnen und Dividenden selbst aufbringen, den Rest müssen sie sich durch die Ausgabe von Anteilsscheinen extern besorgen. Bislang kursierte die Zahl von 50 Milliarden für den gesamten Kapitalbedarf.

Nach Angaben aus Finanzkreisen benötigen allein die Landesbanken Kapital in Höhe eines  zweistelligen Milliardenbetrags.  Die Eigentümer – Sparkassen und Bundesländer – stellten  sich demnach bereits darauf ein, dass die Landesbank Hessen Thüringen und die NordLB mit frischem Kapital ausgestattet werden müssen. Überdies sei es möglich, dass die HSH Nordbank mit dem für sie bereits geschnürten Hilfspaket nicht auskomme. Durch einen Abbau des Geschäftsvolumens etwa im Rahmen von Fusionen könne aber der Bedarf an frischem Kapital verringert werden, hieß es.
Zum Start seiner neuen Handy-Software verspricht der US-Konzern Microsoft scharfe Angriffe gegen Apple, Google und Nokia. „Im Oktober stellen wir Phone 7 in New York vor. Das wird ein lauter Herbst, wahrscheinlich das heftigste Quartal in der Geschichte des Mobilfunks“, sagte Microsoft-Manager Achim Berg der ZEIT. Der Deutsche verantwortet in der Konzernzentrale die weltweite Vermarktung des neuen Betriebssystems.

Bei internetfähigen Mobiltelefonen liegt Microsoft bislang hinter seinen Konkurrenten wie dem iPhone-Hersteller Apple zurück. In der ZEIT analysiert Berg die Fehler der Vergangenheit. „Microsoft hat sich lange auf Geschäftskunden konzentriert, aber die Zeiten ändern sich“, sagt er. „Smartphones werden heute vor allem von Privatleuten gekauft. Das sind Statussymbole, die man Freunden zeigt und auf die man stolz ist.“

Zur Kritik von Marktforschern, Phone 7 werde Microsofts Position im Handymarkt nicht verbessern, sagte Berg: „Warten wir mal ab. Das wäre nicht erste Prognose, die später korrigiert werden musste.“

Hamburg 29. September 2010

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