SPD-Gesundheitsexperte warnt vor „amerikanischen Verhältnissen“ im Gesundheitssystem | 17.10.2007
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt in ZEIT Wissen vor einem Zwei-Klassen-Gesundheitssystem wie in den USA: „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht mittelfristig amerikanische Verhältnisse bekommen“.
In den USA bekomme jeder nur die Therapie, die er auch bezahlen könne, so Lauterbach, der in den USA Gesundheitsökonomie studiert hat. Mit einer Bürgerversicherung könne man solche Verhältnisse in Deutschland aber verhindern: „Dann würde jeder Patient gleich behandelt, und es käme nicht zu einer Bevorzugung nach dem Geldbeutel“.
Schon jetzt sei die Versorgung in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern aber nur durchschnittlich: „Wir haben schlechtere Behandlungsergebnisse etwa bei Krebserkrankungen oder Diabetes als Skandinavien oder die USA.“
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