Neue Studie: Finanzielle und berufliche Situation für Familiengründungen entscheidend | 08.12.2009
Der Soziologe Johannes Huinink widerspricht in der aktuellen Ausgabe von ZEIT WISSEN einem gängigen Klischee: „Man sagt immer, Familie sei eine ganz emotionale Sache. Das stimmt nicht: Ohne dass die finanzielle oder berufliche Situation in Erwägung gezogen wird, gründet heute kaum noch einer eine Familie.“ Huinink ist Professor am Institut für empirische und angewandte Soziologie an der Universität Bremen und leitet eine große Studie zur Einstellung gegenüber der Familie.
Bestimmte Verhaltensmuster seien außerdem sehr beständig: Von der Herkunftsfamilie erlernt, veränderten „sich zum Beispiel Rollenbilder sehr viel langsamer, als oft erwartet wird“, sagt Huinink.
Die aktuelle Ausgabe ZEIT WISSEN erscheint mit Titel zur „Macht der Familie“: Inwieweit prägt sie unser Leben, unser Glück und unseren beruflichen Erfolg? Wie sehr können wir unser Leben selbst bestimmen?
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