HomeMarken & ProduktePresseVeranstaltungenUnternehmenKarriereAnzeigenAbonnementKontakt

Prinz Asfa-Wossen Asserate in ZEIT CAMPUS: „Wir sind hier sicherer als anderswo“ | 25.07.2007

Prinz Asfa-Wossen Asserate, Ethnologe, Unternehmensberater und Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers Haile Selassi räumt in der aktuellen ZEIT CAMPUS mit Vorurteilen gegenüber Deutschen im Ausland auf: Insbesondere die Amerikaner glaubten, „die Deutschen könnten niemals aus ihrer nationalsozialistischen Mentalität herauskommen.“ Dies sei „eine der größten Lügen, die es gibt. In anderen europäischen Ländern ist der Faschismus wesentlich bedrohlicher. Wir sind hier sicherer als anderswo.“

Einen „der Gründe, warum die Deutschen heute so in sich ruhen“, sieht Asfa-Wossen Asserate in den 68ern: Diese Generation sei in der Lage gewesen, die deutsche Vergangenheit aufzuarbeiten. Heute hätten die Deutschen neben den typischen deutschen Tugenden wie Zuverlässigkeit auch „gewisse liebenswürdige Seiten“.

Asfa-Wossen Asserate verrät auch, er liebe vor allem „das ländliche, das traditionelle Deutschland. Zum Beispiel die ganzen Schützengesellschaften. Die Identität und die Nähe zum Handwerk, die Zünfte.“

Allerdings sehe er bei den Deutschen auch Defizite: Zum Beispiel „die Unfähigkeit, sich richtig gehen zu lassen.“ Auch im Zwischenmenschlichen und wenn es um das „Improvisieren geht“ seien die Deutschen „nicht Weltmeister“.

Prinz Asfa-Wossen Asserate landete mit seinem 2003 erschienenen Buch „Manieren“ einen Bestseller. Sein neustes Werk, die Autobiographie „Ein Prinz aus dem Hause David – und warum er in Deutschland blieb“ ist dieses Jahr erschienen. 

Sandra Gebhard
PR-Referentin
Hochschulveranstaltungen der ZEIT, Pressearbeit ZEIT CAMPUS
- IN ELTERNZEIT -
Telefon: 040 / 32 80 - 303
Fax: 040 / 32 80 - 558
sandra.gebhard@zeit.de
Weitere Pressemitteilungen: