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Claus Kleber wurde als Student „in die rechtskonservative Schublade gesteckt“ | 12.08.2009

Claus Kleber wurde als Student durch seine Mitgliedschaft in einer katholischen Verbindung von „vielen – vorgeblich toleranten – Menschen in die rechtskonservative Schublade gesteckt“, obwohl die Studentenverbindung nicht schlagend gewesen sei und er „nicht mit Mütze und Bändchen durch Tübingen gelaufen ist“.

Dies erzählt der Fernsehmoderator in der aktuellen ZEIT CAMPUS. Kleber weiter: „Man sollte nicht denken, dass das ein rechtskonservativer Verein ist. Bis heute sind alle politischen Strömungen vertreten, das hat Tradition“.

Über Religion, eines der Leitworte der Verbindung, sagt der heute 53-jährige: „Ich war als Jugendlicher zwar Messdiener und Vorbeter gewesen, wollte aber beileibe nicht ins Kloster. Sagen wir mal: Die Religion wirkte identitätsstiftend.“ Der Moderator habe „seinen Frieden mit dem lieben Gott“ zwar noch nicht gemacht, glaubt aber schon, „dass es eine jenseite Autorität gibt, die meinem Leben eine Bedeutung gibt (…), eine Autorität, aus der eine moralische Verantwortung erwächst. An sie zu glauben gibt mir Halt“, so Kleber.

Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage das komplette Interview mit Claus Kleber zu.

Sandra Gebhard
PR-Referentin
Hochschulveranstaltungen der ZEIT, Pressearbeit ZEIT CAMPUS
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