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Impfkommissions-Vorsitzender Hofmann greift Gegner der Gebärmutterhalskrebs-Impfung an | 23.02.2009

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Friedrich Hofmann, greift in der aktuellen Ausgabe von ZEIT WISSEN die Kritiker einer Gebärmutterhalskrebs-Impfung an: „Die HPV-Impfgegner müssen wissen, dass sie die Entstehung von Tausenden von Krebserkrankungen und damit Todesfällen billigend in Kauf nehmen.“

Jährlich erkrankten in Deutschland 6500 Frauen an dem Krebs, der durch HP-Viren verursacht wird, „davon verlaufen 1700 Fälle tödlich“, sagt Hofmann in ZEIT WISSEN. Insgesamt könnten mit der Impfung mehr als 70 Prozent der Gebärmutterhalskrebserkrankungen verhindert werden, so Hofmann.

Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut gibt Empfehlungen für notwendige Schutzimpfungen in Deutschland, die dann von den Kassen bezahlt werden müssen. Den Vorwurf vieler Kritiker, die Empfehlung für die Impfung sei voreilig gewesen, kontert Hofmann: „Die Entscheidung war nicht vorschnell, denn die Kommission hatte damals schon mehrere Jahre darüber diskutiert.“

Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage den kompletten Beitrag zu. Die aktuelle Ausgabe Nr. 2 / 2009 ist seit dem 11. Februar im Handel erhältlich.
 
 

Lina Kirstgen
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