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Kunsthandel im Internet: Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen Sammler wegen Hehlerei | 05.08.2009

Kunsthändler und Sammler werden immer wieder für die Plünderung von historischen Kulturstätten verantwortlich gemacht. Für die antiken Gegenstände erzielen Raubgräber hohe Preise auf dem Kunstmarkt.
Wie die Zeitung KUNST UND AUKTIONEN in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, erfassen Polizei und Staatsanwaltschaft inzwischen bundesweit Kunstsammler, die im Internet Kunstschätze kaufen, wegen des Verdachts auf Hehlerei.

In Fürstenfeldbruck ist ein Kriminalbeamter angeklagt worden, weil er im Internet zehn antike römische Bronzemünzen zu einem Preis von insgesamt sechs Euro ersteigert hatte – ungeachtet der Tatsache, dass der zu Rate gezogene Sachverständige diese Münzen als „spätrömischen Schrott” ohne wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Wert bezeichnete. Die Verhandlung endete schließlich mit Freispruch.

Weitere Themen der aktuellen Ausgabe: ein Auktionsrückblick zum Sammelgebiet Taschenuhren, ein Werkstatt-Beitrag zur friderizianischen Möbelkunst, Messevorberichte zur “Art Salzburg” und zum “St. Moritz Art Masters” sowie eine Bewertung des neusachlichen Künstlers Karl Hubbuch.

KUNST und AUKTIONEN erscheint im ZEIT Kunstverlag. Die aktuelle Ausgabe ist ab sofort erhältlich.

Silvie Rundel
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