WELTKUNST zeigt die Schätze des Yves Saint-Laurent | 30.01.2009
Vom 23. bis 25. Februar versteigern die Auktionshäuser Christie’s und Pierre Bergé & Associés in Paris die Schätze des Yves Saint-Laurent.
Ein halbes Jahr nach dem Tod des Pariser Modekönigs soll seine Sammlung mit über 700 Kunstwerken – römische Marmortorsi, französische Barockmöbel, Gemälde von Picasso, Matisse, James Enso und vielen anderen – Millionen bringen. Das Kunstmagazin WELTKUNST zeigt die wichtigsten Stücke in seiner Februar-Ausgabe. Besondere Kontroversen gibt es um zwei chinesische Bronzen aus dem 18. Jahrhundert. Hase und Ratte aus dem Sommerpalast der chinesischen Kaiser wurden bei der Besetzung Pekings 1860 durch britisch-französische Truppen nach Europa verschleppt – nun fordert China die Rückgabe.
Der Einlieferer der Sammlung, Saint-Laurents Erbe und langjähriger Lebenspartner Pierre Bergé, will mit dem Erlös der auf 200 bis 300 Millionen Euro geschätzten Sammlung eine Stiftung für AIDS-Forschung gründen.
Außerdem im Heft: Wie Friedrich der Große mit luxuriösen Kronleuchtern aus Frankreich die Wirtschaft in Preußen anheizte. Warum die farbigen Glaslampen des Louis Comfort Tiffany heute Millionen bringen. Und: ein Porträt des FAZ-Kunstkritikers Eduard Beaucamp, der seine eigene Kunstsammlung demnächst im Museum zeigt.
Das neue Heft WELTKUNST ist ab sofort am Kiosk erhältlich.
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