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Studien zeigen: Zwang zum positiven Denken kann krank machen | 07.12.2010

Positives Denken besitzt zwar eine heilende Wirkung. Doch wer sich zwingt, optimistisch zu bleiben, kann davon sogar krank werden – das zeigen Studien. „Der Zwang zum positiven Denken kann beispielsweise für Opfer von Traumata schädlich sein“, warnt der amerikanische Psychologie-Professor Scott Lilienfeld in der aktuellen Ausgabe von ZEIT WISSEN. Wichtig sei es, individuelle Unterschiede zu respektieren, denn „ein Patentrezept für alle gibt es nicht“.

Untersuchungen zeigen etwa, dass erzwungenes Lächeln auf Dauer sogar dem Herzen schaden kann: Bei Probanden, deren herzversorgende Arterien verengt sind, kann ein oberflächliches Lächeln zu einer Unterversorgung des Herzens mit Sauerstoff führen. 

 

Die neue Ausgabe von ZEIT WISSEN erscheint mit der Titelgeschichte „Das Geheimnis der Freundschaft“: Die Redaktion erklärt, warum wir uns mit wem anfreunden und wie das Internet die Freundschaft verändert – und warum Wissenschaftler mittlerweile Freunde auf Rezept fordern.

Julia Litschko
Junior-PR-Referentin
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