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Pädagoge Bernhard Bueb gesteht Fehler bei Erziehung seiner Kinder ein | 27.10.2011

Der Pädagoge Bernhard Bueb gesteht ein, dass er nicht genügend Zeit für seine Kinder hatte. „Es braucht einfach sehr viel Zeit, um die Kinder auf den richtigen Weg zu führen. Die haben wir uns nicht genommen, wir hatten es ständig eilig, mussten weg, ließen uns beruflich vereinnahmen“, so Bueb im Gespräch mit Familientherapeut Jesper Juul im aktuellen ZEIT SCHULFÜHRER. Hilfsbereitschaft sei bei seinen Kindern bis heute eine moralische Anstrengung geblieben. „Wir haben ihnen nicht mitgegeben, dass Helfen ein automatischer Reflex auf Not sein sollte“, so Bueb.

Überraschend einig sind sich der Prediger der Gelassenheit (Juul) und der Verfechter von Disziplin (Bueb) darin, dass Amy Chua, die mit dem Buch „Die Mutter des Erfolgs“ auch in Deutschland eine heftige Erziehungsdebatte ausgelöst hat, „eine ausgezeichnete Mutter“ sei. Weil sie sich mit ihrer eigenen Persönlichkeit, ihren Wertvorstellungen in die Erziehung ihrer Kinder eingebracht und sehr viel Zeit investiert habe.

Das komplette Interview dieser Meldung finden Sie in der aktuellen Ausgabe der ZEIT vom 27. Oktober 2011 sowie im aktuellen ZEIT SCHULFÜHRER 2011/2012, der ab sofort im Handel erhältlich ist.

Miriam Grether
Volontärin
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