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Geißler fordert bei ZEIT FORUM WISSENSCHAFT mehr Transparenz bei Großprojekten | 24.06.2011

Der ehemalige Bundesminister und „Stuttgart 21“-Schlichter Heiner Geißler forderte beim 42. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT in Berlin mehr Transparenz bei industriellen Großprojekten. Der Vertrauensschwund der Bürger würde daraus resultieren, dass keiner wisse, welche Finanzinteressen hinter Großprojekten wie Stuttgart 21 stünden: „Es muss totale Transparenz geben, ein Faktencheck mit allen Beteiligten auf Augenhöhe und dann wird abgestimmt.“

Richard Hilmer, Geschäftsführer von Infratest dimap Gesellschaft für Trend- und Wahlforschung, sagte vor allem die politischen Abläufe müssten für jeden Bürger nachvollziehbar und kontrollierbar werden, wie der Versand eines Päckchens, bei dem man jederzeit online den Status abrufen könne.

Den schwarz-gelben Atomausstieg der Bundeskanzlerin verteidigte Geißler: „Fukushima war eine Zeitenwende und der Atomausstieg die politisch richtige Entscheidung.“

Das ZEIT FORUM WISSENSCHAFT ist eine Veranstaltungsreihe der Wochenzeitung DIE ZEIT und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. In Kooperation mit dem Deutschlandfunk und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Lina Kirstgen
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Marion Dönhoff Preis, ZEIT ONLINE-Veranstaltungen, Veranstaltungen in der Schweiz und Österreich
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