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Bremer Kunsthändler kritisiert Münchner Messeveranstalter | 13.09.2010

Der Bremer Kunsthändler Volker Wurster (Galerie Neuse) kritisiert in der aktuellen Ausgabe der Kunstzeitschrift WELTKUNST die Veranstalter der Münchner Kunstmessen: „München zerstört sich durch seine Uneinigkeit als Standort selbst.“ Ein Kunst-Messeplatz von europäischer Bedeutung könne München erst dann wieder werden, „wenn dort Ruhe einkehrt und man nicht gegeneinander- sondern zusammenarbeitet“, sagt Wurster.

Zum Hintergrund: Jahrelang fand in München eine Kunstmesse statt, zuerst im Haus der Kunst, danach in der Messestadt Riem. 2004 gründete der Kunsthändler Konrad Bernheimer mit den Munich Highlights eine Alternativ-Veranstaltung. 2008 kam eine Messe im Haus der Kunst hinzu, die „Fine Art & Antiques“, die 2009 in den Postpalast umzog, wo sie auch in diesem Herbst unter dem Namen „Kunstmesse München – Fine Art & Antiques“ stattfindet. Die Messe „Highlights“ zieht in das Haus der Kunst ein. Dieser Standort ist nach wie vor Gegenstand eines Rechtsstreits.

Die Galerie Neuse, einst Dauergast am Messestandort München, nimmt 2010 an keiner der Messen teil. Neuse gehört zu den angesehensten Kunsthändlern in Deutschland. Zu ihren Kunden zählten legendäre Sammler wie der Mode-Designer Yves Saint-Laurent und sein Geschäftspartner Pierre Bergé.

Julia Litschko
Junior-PR-Referentin
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